Malerei. Film. Klang. Zeitgenössische Kunst TAISA NASSER

KLARHEIT

Vernissage am 23. Mai um 18 Uhr

PRESSEMITTEILUNG ZUR AUSSTELLUNG


Die Künstlerin Taisa Nasser stammt ursprünglich aus São Paulo, Brasilien, ihre
Wirkungstätten sind heute aber ebenso New York und Paris. Sie kann bereits auf
zahlreiche Ausstellungen und Preise verweisen; durch die Kontextualisierung
ihrer Werke mit philosophischen als auch kunsthistorischen Fragen ist nun gerade die
europäi sche Kunstwelt dabei, diese Künstlerin und ihr Werk zu entdecken. Ein ganz
besonderes Anliegen von Taisa Nasser ist auch die deutsche Sicht auf die Kunst sowie die
Rezeption künstlerischer Konzepte wie das ihre. Dies hat dazu geführt, dass ihre Werke
nun zum 2. Mal in Berlin zu sehen sein werden.

Das Konzept der Ausstellung ist ganzheitlich angelegt; die Künstlerin möchte dem
Be trachter einen Dialog zwischen der Kunst und anderen Bereichen, vor allem der
Philosophie , Psychologie und An thropologie anbieten. Sie nutzt dafür neben ihren
Werken auch das Medium Film sowie den Klang.

Die Werke von Taisa Nasser sind großformatige Tableaus, die nicht nur aufgrund ihrer
Farbigkeit sondern auch durch ihre Beschaffenheit auffallen. Die Künstlerin, deren
schöpferischer Ansatz über die Malerei hinausweist, verwendet dafür eine besondere
Technik , die sich in den Kontext der Künste stellt, welche sich als Gegenentwurf zu einer
oberflächlichen Betrachtung der Welt verstehen. Die pastose Malerei, eine Maltechnik,
bei der die Farben sehr dick auf ge tragen werden, wird vorwiegend aus zwei Gründen
eingesetzt . Zum einen wird das Licht durch die Oberflächenstruktur reflektiert, der
Künstler kann gezielt die Lichteinfälle beeinflussen. Zum anderen erhält das Bild Kraft
und Dynamik, der Betrachter kann die Pinselführung, die Geschwindigkeit und die Stärke
des Farbauftrags erkennen.

Der Kurator und Kunstkritiker Dr. Elmar Zorn schreibt
folgendes zur Künstlerin und ihrer neuesten Ausstellung: KLARHEIT
„Taisa Nasser, die sich als plastische Künstlerin lieber als Malerin bezeichnet (und auch praktizierende
Archi tek tin ist), hat eher Farbkörper denn Gemälde geschaffen, die der Betrachter
wohl ganz anders wahrnehmen muss als herkömmliche abstrakte Malerei.
Er sollte sich genügend Zeit nehmen, dem Verlauf der Farbballungen in ihren Kontrasten,
Harmonien und vielfältigen Farbvariatio nen zu folgen, gerade weil das Bild nicht mit einem
Blick voll erfassbar ist, bzw. womöglich banal erschiene, würde man es insgesamt
und schnell erfahren wollen. Das Spannende bei Taisa Nasser ist ja gerade, dass die
Betrachtung ihrer Werke heißt, sich in die Details zu versenken.“




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